Optimierung

Optimierung kleiner Räume

Wohnraum in Berlin wird immer knapper und teurer…

…das ist gerade für Familien mit Kindern ein Problem. Wenn es möglich ist, eine kleinere Wohnung optimal auszunutzen statt eine größere zu mieten, sparen Sie bares Geld. Sie können in Ihrem vertrauten Kiez bleiben und müssen für die Kinder keine neue Schule suchen. Auch für das perfekte Home – Office finde ich mit Ihnen eine Lösung.

Wichtig ist es, sich über die eigentlichen Bedürfnisse klar zu werden und dann ganz neue Wege zu gehen, um die maßgeschneiderte Lösung für Sie und Ihre kleinen Räume zu finden. Meistens sind dazu keine Umbauten nötig.

Von Kunden höre ich dann oft:  „Darauf wäre ich alleine nie gekommen.“

Kleine Räume ganz groß

Klarheit durch Zimmertausch

Eine Kundenanfrage:

„Wir wohnen seit acht Jahren in einer Dreizimmerwohnung in Charlottenburg. Nach der Geburt des 2. Kindes haben wir über eine größere Wohnung nachgedacht. Aber für ein Zimmer mehr an den Stadtrand ziehen und mehr als das Doppelte zahlen?“

Meine Beratung:

Wir haben Bedürfnisse geklärt und Funktionsbereiche definiert: Das ursprüngliche Wohnzimmer wurde zum Schaf- und Spielbereich für zwei Kinder mit klar abgegrenzten Bereichen und das kleinere Zimmer zum Rückzugsbereich für die Eltern – die „gute Stube“.

Das Ergebnis:

Die Familie hat sich nach meiner Beratung entschieden, in der Wohnung zu bleiben. Vorhandene Möbel wurden genutzt und neue dazu gekauft. Mit schönen Farben für die Wände und passenden Teppichen, Gardinen und Leuchten sind Räume zum Wohlfühlen entstanden. Die Wohnung ist so zu einem Ort geworden, an dem vier Personen mit unterschiedlichsten Bedürfnissen in drei Zimmern sehr gut leben können.

Die Kosten für meine Beratung waren geringer als die eingesparten Mehrkosten für eine größere Wohnung für einen einzigen Monat.

In die Höhe

Altbauwohnungen sind nicht nur schön, sondern auch praktisch:

Sie haben hohe Räume und liefern damit das Potenzial, zusätzlichen Platz zu schaffen.

Die Aufgabenstellung:

In dieser schönen Altbauwohnung in Kreuzberg lebt eine vierköpfige Familie in drei Zimmern. Bisher teilten sich die zwei kleinen Töchter ein „halbes Zimmer“. Jede hatte ein Hochbett und darunter einen Arbeitsplatz. Trotzdem wirkte der Raum viel zu voll.

Die Lösung:

Das kleine Kinderzimmer wurde zum Schlafzimmer für die Eltern. Das viel größere ehemalige Wohnzimmer sollte zum Kinderzimmer werden, hier sollte außerdem zusätzlicher Stauraum entstehen.
Mit einer gut geplanten Hochebene entstanden Schlaf- und Arbeitsbereiche für die Kinder, Platz zum gemeinsamen Spielen und großzügiger Stauraum.

2 Erwachsene und 2 Kinder in 2 Räumen? Das geht gut!

Das Problem:

Vier Personen lebten in einer großen 2 – Zimmer – Altbauwohnung. Dass die beiden Töchter bald in die Schule kommen sollten, verschärfte die Situation.

Aber es gab eine Lösung.

Wie das funktionieren kann, sehen Sie selbst im obigen Video:

Homeoffice im Schlafzimmerschrank versteckt.

Das optimale Home-Office

Schönheit und Struktur im Home-Office für mehr Effektivität

Dieses Beispiel zeigt ein Home–Office im Schlafzimmer: wenn der Arbeitsplatz nicht genutzt wird, verschwinden Tisch und Ordnerregale hinter Gardinen. Auf diese Weise muss man nach Feierabend nicht ständig auf noch unerledigte Arbeitsaufgaben sehen und kann leichter abschalten.

Sechs Gestaltungstipps für das perfekte Home – Office

1. Übliche Raumaufteilung überdenken: Muss der Homeoffice–Arbeiter im größten Zimmer sitzen?

Wohnungen werden anders genutzt als üblicherweise: Tätigkeiten wie Schreibtischarbeiten (Homeoffice für Erwachsene und Unterricht für Kinder) nehmen jetzt einen viel größeren Raum ein, aber die Anordnung der Möbel in der Wohnung bleibt die gleiche. Z.B. steht der Computer, der bisher eher zum „Dödeln“ und Spielen genutzt wurde, oft im Wohnzimmer.
Bleibt der Arbeitsplatz in Zeiten von Home-Office an der selben Stelle stehen, dürfen sich alle anderen nur noch auf Zehenspitzen drumherum bewegen. Konflikte sind

vorprogrammiert.
Überdenken Sie die Zuordnung der Funktionen in vorhandene Zimmer neu.

2. Zonen ausmachen, in denen jeder seinen eigenen Krach machen darf

Eine der großen Herausforderung für das Home – Office ist doch, dass sich die Personen (Eltern, die zu Hause arbeiten und Kinder, die sich alle auf engem Raum aufhalten) Geräusche machen, die den anderen stören.
Also ist die erst Überlegung: Welche Plätze gibt es, die man so abtrennen kann, dass keine Geräusche durchkommen? Dabei sollte man auch die Orte nicht vergessen, an die man normalerweise nicht denkt wie z.B. den Flur.
Überlegen Sie also, ob es für jede „Geräuschquelle“ einen separaten Raum gibt, wenn möglich durch Türen getrennt.

3. Licht und Luft

Natürlich wird sich der Arbeitsplatz im Flur nicht wie die Chefetage anfühlen. Was aber unerlässlich ist und eine Grundvoraussetzung, um überhaupt in einem Raum ohne Fenster arbeiten zu können, ist sehr gutes Licht.
In den letzten Jahren hat die Entwicklung von Beleuchtung riesige Fortschritte gemacht und es gibt Lampen mit Tageslichtqualität.
Zur Erklärung: Vollspektrumlampen haben eine Farbtemperatur von 5300 bis 6500 Kelvin, was dem Tageslicht entspricht. Vollspektrumlicht verhindert Müdigkeit und lässt Farben genau erkennen.
– Es gibt Leuchtmittel online zu kaufen, die man in jede Leuchtenfassung einsetzen kann.
– Eine andere Möglichkeit sind komplette Leuchten, die nicht nur in der Helligkeit dimmbar sind, sondern auch in der Farbtemperatur: z. B. 2200 K = warmes Licht zum normalen Wohnen bis 4000 K = kaltes Licht zum Arbeiten.
(Zum besseren Verständnis: Eine Leuchte ist das Gesamte mit Schirm und Leuchtmittel, eine Lampe ist das Dings innen drin…)
Ganz wichtig ist natürlich frische Luft, in Räumen ohne Fenster hilft da nur regelmäßig Querlüftung durch die Wohnung – auch Durchzug genannt) – damit der entsprechende Raum auch Sauerstoff abbekommt.

4. Sitz-Steh-Schreibtisch – Arbeiten nicht nur im Sitzen

Kennen Sie den Spruch „Sitzen ist das neue Rauchen“?
Im Homeoffice bewegt man sich weniger als im normalen Büro, der Weg dahin fällt völlig weg. Wenn die Schreibtischarbeit nicht nur im Sitzen erledigt wird, hat man mehr Energie, ist weniger müde und weniger anfällig für Rückenschmerzen.
– Einen Sitz-Steh-Schreibtisch, z.B. in der Größe 120 x 70 cm zum Hoch-und-Runter-Kurbeln (das stärkt gleich die Muckies) bekommt man schon für 200€.
– Eine ganz einfache do-it-yourself-Variante (die dann aber mit Hin-und-Her-Räumen verbunden ist): Klappkiste (so hoch wie möglich) auf den Schreibtisch stellen und ein großes Tablett oder Brett drüber (z.B. einen Einlegeboden eines Schranks – die kann man einzeln auch online kaufen) – fertig ist das Schreibpult.

5. Machen Sie es sich schön!

Wenn Sie bei dem ganzen Möbelrücken Flächen an den Wänden freilegen, die überhaupt nicht mehr schön sind, können Sie doch gleich einen erweiterten Hausputz draus machen und Wände streichen, die Sie schon immer mal streichen wollten.
Machen Sie ein gemeinsames Projekt mit den Kindern draus, die haben bestimmt Spaß an der Bewegung und es hilft gegen „Lagerkoller“.
Wenn man dann noch ausmistet, gibt das gleich einen zusätzlichen Energieschub.

6. Tipp „Deluxe“

Was sehen Ihre Kollegen von Ihnen und Ihrer Wohnung, wenn Sie per Skype oder Zoom mit Ihnen sprechen? Offene Regale mit schiefen Pulloverstapeln oder Wäscheständer mit geblümten Socken?
Natürlich muss es hier nicht so aussehen wie im Büro, aber achten Sie darauf, was Sie da ins Bild setzen.
– vielleicht reicht schon: Räumen und Rücken
– Paravents / faltbare Raumteiler gibt’s im Online-Handel ab 30 €, dahinter kann man alles verbergen.
– Man kann Hintergründe für sein Home – Office auch digital erstellen, dann können die Socken da bleiben, wo sie sind. Einfach bei google nach „virtuellen Hintergründen“ suchen.

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